Die Linie als ein Ideal von Ordnung, das Gerade als Regulator des Gekrümmten, Linearität als Norm des Narrativen – in unterschiedlichsten Wissensbereichen und Disziplinen kommen Praktiken und Konzepten von Linien jeweils wesentliche Funktionen zu.Ihren angestammten epistemischen Ort hat die Linie jedoch in der Geometrie – so scheint es zumindest.
Gesellschaftliche Debatten fließen in die Fotoarbeiten, Installationen und Performances des in New York lebenden österreichischen Künstlers Mathias Kessler ein. Hartmut Böhme und Dieter Buchhart führen mit Mathias Kessler ein Gespräch zu Landschaftsmalerei und künstlerischen Interventionen in den urbanen Kunstszenen New Yorks, Rotterdams, Berlins oder Wiens.
18:30 - 21:00
Das IFK lädt herzlichst am 1. März 2016 um 18.30 Uhr zur Welcome Reception ein. Wir begrüßen den neuen Direktor des IFK, Prof. Dr. Thomas Macho sowie die IFK_Fellows und IFK_Writers in Residence des Sommersemesters 2016.
18:15 - 20:00
Was hält die Kulturwissenschaften auf Trab und, noch schwieriger: Was hält sie zusammen? Aleida Assmann diskutiert Potenziale und Probleme einer Forschungsrichtung, die Schwierigkeiten mit ihrer Grenzziehung hat.
In seinem Nachruf notierte Theodor W. Adorno, er habe keinen je gekannt, „der so quer zum Altern stand wie Siegfried Kracauer“. Wie verhält es sich ein halbes Jahrhundert später: Welche Aspekte seiner Theorie und Kritik sind veraltet, welche sind von unverminderter Aktualität? Was sagt die Medientheorie heute zu dem Motiv der Rettung der äußeren Wirklichkeit im Film?
18:15 - 20:00
The current contradictory moment in human history can be understood as one of rational order, rapid transformation, and global integration, on the one hand, and of cultural dissonance, social disintegration, and rampant disorder, on the other. Drones vividly and viciously capture this moment, while also regenerating it, as Hamid Ekbia shows in his work.
18:15 - 20:00
„You are nobody unless you have said something about this text“, sagte Paul de Man 1986 über Walter Benjamins Aufsatz „Die Aufgabe des Übersetzers“ (1921/23). Zöge man heute Resümee, dürfte es kaum noch Nobodys geben.
18:15 - 20:00
Responding to the far-reaching transformations of recent decades, Moishe Postone will outline an approach that seeks to place consideration of the historical dynamics of modernity at the center of critical social analysis.
18:15 - 20:00
Das Operndorf ist das letzte große Projekt des deutschen Künstlers Christoph Schlingensief (1960–2010). Für sein Vorhaben konnte er den in Berlin arbeitenden Burkinabé Diébédo Francis Kéré als Architekten gewinnen. Gemeinsam haben die beiden das Operndorf in der Form entwickelt, wie es nun auch nach Schlingensiefs Tod in Burkina Faso verwirklicht wird.
09:30 - 18:30
Als Kampfbegriff vom politischen Gegner geprägt, wurde das Rote Wien retrospektiv zum Mythos vom gelungenen gesellschaftspolitischen Gegenmodell. Mehr noch als seine Anfeindungen von außen sind es seine inneren Widersprüche, an die heutige und heute beinahe vergessene Fragen anknüpfen: Gibt es ein richtiges Leben im falschen?