Global flows of various kinds have long been a core topic of cultural analysis. But now, more than ever before, the transnational movement of capital, people, and information impacts stock and labor markets, uproots social relations, and shakes communities and worldviews. People’s life-worlds – the domain of self-evident and shared practices, beliefs, values, and communication structures – are undergoing far-reaching changes comparable to those affecting class structures, socio-cultural milieus, and gender roles.
Seit seinem Ende hat die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Kalten Krieg eine starke Dynamik entwickelt. Die konkreten Ausprägungen des Kalten Krieges in Wien von der Medienlandschaft über die Musik bis zu Literatur und Film stehen im Mittelpunkt dieser Tagung.
Mit dem Konzept des „Denkstils“ beschrieb der polnische Mikrobiologe Ludwik Fleck 1935, wie wissenschaftliche Tatsachen aus Denkkollektiven, aus lang dauernden institutionellen, kulturellen und wissenspolitischen Konstellationen entstehen, die auch lokale Konturen haben können. Bei dieser Tagung wird Flecks Konzept auf einen besonderen Fall angewendet: „Die Biologie in Wien“ (Paul Kammerer, 1925). Hat sich in der Geschichte des biologischen Wissens vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in unsere Tage der besondere Denkstil einer Wiener Biologie entwickelt?
Was passiert bei Interpretation, Übersetzung und Neukontextualisierung von Wissen? Was genau wird dabei verändert? Was sagen Transformationen über die InterpretInnen aus, was über die RezipientInnen?
15:00 - 18:00
John L. and Jean Comaroff’s new book entitled „Ethnicity, Inc.“ provides provocative insight into recent phenomena concerning the commodification of ethnicity.