18:00 - 18:00
Wir werden in Zukunft vermutlich andere Arbeit verrichten. Diese Erwartung wird mit Ängsten und Utopien zugleich assoziiert: Digitalisierung, Automatisierung, Globalisierung, New Work, Bullshit-Jobs, Mindestlohn – dies sind nur einige Stichworte der tiefgreifenden Veränderungen. Wie wird die Zukunft unserer Arbeit aussehen? Und wie das Andere der Arbeit? Gibt es ein gesichertes Grundeinkommen? Eine feste Rente? Was werden wir erben? Welche Konzepte der Freizeit, der Muße, aber auch der Bildung wird es geben?
California’s culture and lifestyle are often thought to epitomize beauty, optimism, technological innovation, and future potentiality. In this conference, we will explore the cultural history of California, particularly its Viennese influences, through the example of the émigré architect Richard Neutra (1892–1970), who was crucial in the development of ‘Californian Modernity.’
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By imagining the future, science fiction shapes the present. It re-casts the present rather than fore-casting the future, it re-contextualizes it, translates it into another reality, shaping the tomorrows of our mind, the way we think—our imagination.
Beim Rundgang stellen die Studierenden in den Ateliers und Werkstätten der Kunstuniversität eigene Arbeiten aus, die im Laufe des aktuellen Studienjahres entstanden sind. Die präsentierten Arbeiten zeigen einen Querschnitt durch alle Studienbereiche und bilden ihre Vielfältigkeit ab.
Wir leben in zunehmend mobilen Gesellschaften und Kulturen. Diese Mobilität wird häufig erzwungen. Nach den aktuellen UNHCR-Statistiken waren Ende 2018 etwa 70,8 Millionen Menschen auf der Flucht vor kriegerischen Konflikten und politischer Verfolgung: 25,9 Millionen Geflüchtete, 41,3 Millionen Binnenvertriebene, 3,5 Millionen Asylsuchende. Rund 80 Prozent der Geflüchteten leben in den Nachbarländern ihrer Heimatstaaten. Im selben Jahr 2018 wurden nach Angaben der UNWTO über 1,4 Milliarden internationale Reiseankünfte gezählt; im Jahr 1950 waren es im Vergleich etwa 25 Millionen. Die erzielten Einnahmen aus dem globalen Tourismusgeschäft betrugen 2018 etwa 1.451 Milliarden US-Dollar. Auch der grenzüberschreitende Warenverkehr und der Außenhandel nehmen unentwegt zu: Wie oft essen wir Lebensmittel, die aus entfernten Ländern mit Flugzeugen in die Supermärkte transportiert wurden!
Die außerordentlichen Steigerungen gesellschaftlicher und kultureller Mobilität führen allerdings auch zu wachsender Kritik. So forciert etwa die Wahrnehmung der sich beschleunigenden Klimakrisen eine Auseinandersetzung mit Auto- und Flugverkehr; seit 2017 hat sich der Neologismus „Flugscham“ in zahlreichen Sprachen verbreitet. Zeitgenössische Autoren und Autorinnen – wie Tomas Espedal, David Le Breton, Michèle Métail oder Rebecca Solnit – beschwören dagegen die schwindende Kunst des Gehens. Bei ihren Plädoyers für die Wanderlust wird allerdings allzu rasch vergessen, dass die Flucht aus unbewohnbaren Zonen oder vor Kriegen und Katastrophen ohnehin oft zu Fuß angetreten werden muss.
Mobilität ist ein vielgestaltiges Phänomen, das nicht nur fast alle Lebensbereiche betrifft, sondern auch zahlreiche Disziplinen, die im neuen Forschungsfeld der „Mobility Studies“ kooperieren. Die Zusammensetzung der Faculty spiegelt diese Vielfalt: Sie vereint historische, anthropologische, geografische, sozialökologische, literatur-, kultur- und medienwissenschaftliche Perspektiven. Die IFK_Sommerakademie 2020 wird in Kooperation mit der jüngst eingerichteten Forschungsplattform Mobile Kulturen an der Universität Wien durchgeführt. Mit dieser Kooperation sollen möglichst viele NachwuchswissenschafterInnen angesprochen und zur Bewerbung eingeladen werden!
Gemeinsame Tagung des IFK, des Exzellenzclusters „Matters of Activity: Image Space Material“ (HU Berlin) und der Kunstuniversität Linz
Spätestens seit Leibniz und seiner characteristica universalis wurden immer wieder Konzepte für die Entwicklung einer Universal- oder Einheitssprache vorgeschlagen und umgesetzt. Nicht selten scheiterten diese Konzepte jedoch an ihren Ansprüchen.
By imagining the future, science fiction shapes the present. Rather than fore-casting the future, it re-casts the present, it re-contextualizes it, translates it into another reality, shaping the tomorrows of our mind, the way we think—our imagination.