Die Rolle von ÜbersetzerInnen in der ethnotherapeutischen Arbeit mit emigrierten Menschen ist komplex. Denn ihre Arbeit beschränkt sich ja nicht nur auf die möglichst reibungslose Überwindung sprachlicher Grenzen, sondern impliziert häufig auch eine Art von Teilnahme am therapeutischen Prozess. Erweitert ihre Präsenz schlicht die klassische therapeutische Zweierbeziehung, oder ist sie sogar als Beginn einer kollektiven Öffnung der Klinik zu verstehen?
18:15 - 20:00
Mascha Dabić liest im Rahmen der IFK_Tagung „Unsichtbare Dritte? Übersetzungspraktiken in Psychotherapie und Psychoanalye“ aus ihrem Roman „Reibungsverluste“ (Wien: Edition Atelier 2017).
Danach findet ein Gespräch mit der Autorin statt.
This is the concluding international conference in a series that began in 2012 as a collaboration between Duke University and several Austrian partners. The project endeavors to rewrite the Empire back into Austrian history by recalling lost Socialist imperial traditions, the Jewish love story with imperial Austria, and nostalgia for a multicultural Central Europe.