Programm

16 - 17 Juni 2016

Unser Verständnis der Literatur seit 1800 ist von der Vorstellung geprägt, man habe es mit „autonomer“ Kunst zu tun. Die Tagung möchte diese Einschätzung revidieren und widmet sich denjenigen Bewegungen der Moderne, die in ihren Programmen oder Praktiken von einer Fremdbestimmung der Kunst ausgehen – von ihrer „Heteronomie“.

22 Juni 2016

„Menschenrechte“ gibt es seit der frühen Neuzeit. Sie wurden in der Aufklärung erfunden und in der Französischen Revolution deklariert, aber keineswegs auch immer umgesetzt. Für viele blieben sie lange Zeit eine unerfüllte Forderung und müssen bis heute immer wieder neu erkämpft werden. „Menschenpflichten“ dagegen gibt es seit Menschengedenken. Es geht dabei um Selbstverpflichtungen der Stärkeren und Etablierten, sich fürsorglich um Schutzlose und Bedürftige zu kümmern.